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Auf Pilgerschaft zwischen Schwarzwald und Schwäbischer Alb
  Dornhan-Leinstetten, Pfarrkirche, Epitaph für Hans Marx II. und Katharina von Bubenhofen
Unterwegs nach Santiago waren Gläubige aus allen Schichten der Bevölkerung. Peter Letzkopf, der Narr der Grafen von Zimmern, hat die Wallfahrt zum spanischen Apostelgrab „bei vier malen“ gemacht. Aber auch Adlige wie Johann Werner von Zimmern (1518), Georg von Ehingen (1456) und Hans Marx von Bubenhofen (1550) waren Jakobuspilger. Neben den Grafen von Zimmern waren auch die im Glatttal beheimateten Herren von Neuneck dem Pilger-Heiligen Jakobus und dem Wallfahrtsort Santiago besonders verbunden.

Wenn die Reichsstadt Rottweil 1417 anordnete, durchziehende Pilger in ihrem Spital zu verpflegen, dann zeigt dies die Stärke des Pilgerstroms, wie er zwischen Schwäbischer Alb und Schwarzwald damals anzutreffen war.

Unter dem gleichen Blickwinkel sind aber auch die Niederlassungen des Johanniterordens in Hemmendorf und Rexingen, in Rottweil oder in Villingen zu sehen. Die Verehrung des Apostels Jakobus propagiert hat die 1488 für Jungingen und Killer gegründete Jakobusbruderschaft, später auch eine weitere Bruderschaft in Hüfingen.

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