Der Heuberg-Pilgerweg verbindet den Neckar-Baar-Jakobusweg mit dem Beuroner Jakobusweg.
Er folgt zunächst dem Primtal, führt bergan in die sanfte Hügellandschaft des Albvorlandes,
erreicht mit dem steilen Anstieg über den Albtrauf zum Dreifaltigkeitsberg die kuppige Hochfläche
des Heubergs und führt, über die Wacholderheide am Alten Berg, ins Tal der Unteren Bära und weiter
ins Bäratal.
Rottweil: ehem. Reichsstadt („älteste Stadt Baden-Württembergs“)
mit historischem Stadtbild, Zentrum der Jakobusverehrung; Heilig-Kreuz-Münster: im südlichen Seitenschiff Schlussstein mit Jakobusdarstellung
(1497); Bartholomäus-Altar (Michael Wolgemuth zugeschrieben)
mit Jakobusdarstellung auf Seitenflügel, Pilgerstempel;
Kapellenkirche; ev. Pfarrkirche (Predigerkirche); Dominikanermuseum
(u. a. Sammlung Dursch mit Bildwerken der Gotik): Jakobusdarstellungen;
Stadtmuseum (u. a. Abteilung zur Volksfrömmigkeit); Rottenmünster:
ehem. Zisterzienserinnen-Reichsabtei
Frittlingen: Pfarrkirche St. Hippolyt und Kassian: Jakobusdarstellung
auf Relief an Altarpredella (um 1500)
Denkingen: Pfarrkirche St. Michael mit Darstellungen des hl. Jakobus;
Kreuzweg mit Kapelle Richtung Klippeneck
Spaichingen: Dreifaltigkeitsberg, Wallfahrtsstätte: Barockkirche,
Claretiner-Niederlassung; Aussichtspunkt; vor- und frühgeschichtliche
Wallanlage
Mahlstetten: Wallfahrtskirche Aggenhausen, regionales Pilgerziel, Stelenweg mit Werken des Tuttlinger Künstlers Frank Teufel bei der Kirche.
Böttingen: Kapelle mit Kreuzweg auf dem Alten Berg; Wacholderheide;
Aussichtspunkt
Bubsheim: Pfarrkirche St. Jakobus; Tafelkreuz am Ortseingang mit Darstellung
eines ruhenden Pilgers
Egesheim: keltische Kultstätte „Heidentor“ auf Bergrücken „Oberburg“
zwischen Bubsheim und Egesheim; Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt:
Darstellung des hl. Jakobus auf der Emporenbrüstung; Loretokapelle mit
Mariengrotte und Kreuzweg