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Rottenburg am Neckar - Horb am Neckar - Rottweil - Villingen-Schwenningen - Blumberg - Schaffhausen - Einsiedeln
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Der Neckar-Baar-Jakobusweg orientiert sich an der alten Römer- und Handelsstraße von Rottenburg durch das Neckartal
nach Rottweil und weiter über Villingen nach Schaffhausen. Er verbindet ganz unterschiedliche Landschaften. Bis Rottweil führt der
Weg teils an Hängen, teils auf der Hochfläche links bzw. rechts des tief eingeschnittenen oberen Neckartals entlang und bietet immer
wieder schöne Ausblicke auf die Flusslandschaft. Er quert dann auf halber Strecke zwischen Rottweil und Villingen das malerische,
enge Tal der Eschach, führt kerzengerade entlang der alten Römerstraße über die offene Hochfläche der Baar nach Donaueschingen und weiter
nach Hüfingen. Schließlich verläuft er auf einem anspruchsvollen Wanderweg am Hang des Achdorfer Tales entlang und steil ansteigend
über den Eichberg nach Blumberg. Die letzte Etappe führt zur schweizerischen Grenze auf dem Randen und weiter, dem Thurgauer Klosterweg folgend,
durch hügelige Landschaft nach Schaffhausen.
Gesamtstrecke: 143 Kilometer
1. Etappe: Horb am Neckar - Sulz am Neckar (14 Kilometer)
2. Etappe: Sulz am Neckar - Oberndorf am Neckar (13 Kilometer)
3. Etappe: Oberndorf am Neckar - Rottweil (24 Kilometer)
4. Etappe: Rottweil - Villingen (26 Kilometer)
5. Etappe: Villingen - Hüfingen (21 Kilometer)
6. Etappe: Hüfingen - Blumberg (20 Kilometer)
7. Etappe: Blumberg - Schaffhausen (25 Kilometer)
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Sehenswürdigkeiten
Horb am Neckar: Liebfrauenkirche: Flügelaltar (um 1520) mit Jakobusfigur
und Szenen aus der Jakobuslegende; Stiftskirche Heilig-Kreuz
Horb am Neckar-Ihlingen: Pfarrkirche St. Jakobus: Jakobusfigur, Pilger-
Wandgemälde (von Sieger Köder); Jakobusstein
Sulz am Neckar-Glatt: Pfarrkirche St. Gallus: Epitaph des Reinhard von
Neuneck zu Glatt, Sakramentshaus (der Werkstatt des Bildhauers Loy
Hering zugeschrieben, 1550), im Aufsatz Wappen mit Jakobsmuschel
und gekreuzten Pilgerstäben; Wasserschloss: Kultur- und Museumszentrum
(Schlossmuseum, Adelsmuseum, Bauernmuseum, Galerie
Schloss Glatt)
Sulz am Neckar: klassizistisches Stadtbild; ev. Pfarrkirche; Gustav-
Bauernfeind-Museum; Burgruine Albeck
Sulz am Neckar-Sigmarswangen: ehem. Kapelle St. Jakob (1788 Bau
der neuen ev. Kirche unter Verwendung eines Teils des Kapellenturms)
Oberndorf am Neckar: ehem. Augustinerklosterkirche (heute Kulturhaus);
Museum im Schwedenbau
Oberndorf am Neckar-Altoberndorf: Pfarrkirche St. Silvester
Epfendorf: Burgruine Schenkenburg; Schlichemklamm
Bösingen-Herrenzimmern: Pfarrkirche St. Jakobus; Burgruine Herrenzimmern:
Stammsitz der Herren und Grafen von Zimmern,
„Zimmerische Chronik“ mit Belegen zur Santiagowallfahrt, Burgkapelle:
Jakobusrelief (von Tobias Kammerer, 2007)
Villingendorf: Pfarrkirche St. Gallus
Rottweil: ehem. Reichsstadt („älteste Stadt Baden-Württembergs“)
mit historischem Stadtbild, Zentrum der Jakobusverehrung; Heilig-Kreuz-Münster: im südlichen Seitenschiff Schlussstein mit Jakobusdarstellung
(1497); Bartholomäus-Altar (Michael Wolgemuth zugeschrieben)
mit Jakobusdarstellung auf Seitenflügel, Pilgerstempel;
Kapellenkirche; ev. Pfarrkirche (Predigerkirche); Dominikanermuseum
(u. a. Sammlung Dursch mit Bildwerken der Gotik): Jakobusdarstellungen;
Stadtmuseum (u. a. Abteilung zur Volksfrömmigkeit); Rottenmünster:
ehem. Zisterzienserinnen-Reichsabtei
Zimmern ob Rottweil-Horgen: Burgruine Wildenstein
Niedereschach-Fischbach: Kapelle mit Schwarzer Madonna
Niedereschach: Wallfahrtsstätte Bruder-Konrad-Kapelle
Niedereschach-Kappel: Wallfahrtsgrotte und Gnadenstätte „Unsere
liebe Frau von der Elsenau“ mit Lourdes-Madonna
Villingen: ehem. vorderösterreichische Stadt; historische Altstadt mit
Stadtmauern und Toren; Münster: romanische Steinplastik „Jakobus
krönt zwei Pilger“ (letztes Drittel 13. Jh.) aus der aufgegebenen Kapelle
in Nordstetten; Tafeln mit Hinweis auf eine 1986 zu Ehren des hl.
Jakobus geweihte Glocke; Franziskanermuseum (Abteilung Stadtgeschichte
bis 1800 und Abteilung Schwarzwaldsammlung): Antependium
mit Jakobus als Pilger (1485); Porträt des Wirtes Georg Hauser in
Pilgertracht (18. Jh.)
Villingen-Marbach: Pfarrkirche St. Jakobus: Jakobusstatue (Ignatius
Schupp, 1729)
Donaueschingen: Stadtkirche St. Johann: Statuen Jakobus d. Ä. (Johann
Michael Winterhalder, um 1745–1750) und Jakobus d. J. (Joseph Anton
Hops, 1753); Kapelle St. Jakobus in Allmendshofen: Jakobusstatue, Pilgerstempel
Hüfingen: Pfarrkirche St. Verena und Gallus: Jakobusaltar der vor 1523
errichteten Jakobuskaplanei mit Jakobusgemälde (um 1770) und Fahne
der Jakobusbruderschaft (Franz Joseph Weiß, zwischen 1774 und
1780), Wetterkreuz mit Reliquien des hl. Jakobus (18. Jh.)
Blumberg: Museumsbahn („Sauschwänzlebahn“)
Weiterführung des "Neckar-Baar-Jakobusweges" auf dem "Thurgauer Klosterweg" vom "Hohen Randen - Tobel" und von dort weiter auf dem Schwabenweg / Jakobusweg nach Einsiedeln.
Weiterführende Links:
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